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Förderverein
Botanischer Garten Chemnitz e.V.

Angebote des Schulbiologiezentrum des Sächsischen Landesamtes für Schule und Bildung im Botanischen Garten Chemnitz

Schulbiologiezentrum im
Botanischen Garten Chemnitz
J. Weiß, leitender Lehrer


Fachbereiche Biologie/ Sachkunde an Mittelschulen, Gymnasien und Grundschulen
Chemnitz, den 01.02.2021

Liebe Fachlehrer/innen für Biologie und Sachkunde,

nachdem das laufende Schuljahr einigermaßen normal startete, ist nun wieder Ruhe an den Schulen eingekehrt infolge des Pandemiegeschehens. Auch der botanische Garten ist geschlossen und Exkursionen sind nicht möglich. Wir alle wünschen uns, dass bald wieder Verhältnisse eintreten, die Ihnen erlauben, Präsenzunterricht und auch Exkursionen und Unterrichtsgänge außerhalb des Schulhauses durchzuführen. Ihre Anmeldungen behalten Gültigkeit! Sollten Sie Änderungen wünschen, teilen Sie uns das bitte umgehend mit!

Emailadresse: fv-boga-chemnitz.@gmx.de

Sollten Sie im Angebotskatalog kein entsprechendes Thema für eine Lehrveranstaltung finden, sind wir gern bereit, auf Ihre zusätzlichen Wünsche und Vorstellungen einzugehen

Bitte beachten Sie, dass einmal getroffene Anmeldungen von uns als verbindlich betrachtet werden. Wenn sich an Ihrer Terminplanung etwas ändern sollte, bitten wir um rechtzeitige Information!

Ihre Anmeldungen nehmen wir in der Vorbereitungswoche täglich persönlich oder telefonisch 03714886768 (Lehrerzimmer), 03714886792 (Fax) von 9.00 bis 14.00 Uhr entgegen, im Schuljahr von 12.00 bis 14.00 Uhr.


Mit freundlichen Grüßen
J. Weiß,
leitender Lehrer

Vorbemerkung

Natur erleben, begreifen und schützen - nach diesem Motto wollen wir Schülern die Natur nahebringen. Es ist unser Ziel, Ihnen und Ihren Schulklassen Formen des Unterrichts anzubieten, die an der Schule nur sehr schwer oder nur mit großem Aufwand ermöglicht werden könnten. Dies wird möglich durch den großen Bestand an lebenden Pflanzen und Tieren sowie die sehr umfangreiche Sammlung an Lehrmitteln, Modellen und Präparaten. Wenn möglich, werden die Klassen in Gruppen unterteilt, weil sich in Kleingruppen die Natur einfach besser erleben lässt. Außer den hier aufgeführten Angeboten, können wir auch gern weitere Inhalte nach Ihren Wünschen vereinbaren! Bitte sorgen Sie dafür, dass die Schüler stets Schreibmaterial mitbringen!

Anmeldezeiten

  • in der Vorbereitungswoche täglich von 8.00 - 14.00 Uhr
  • während des Schuljahres täglich von 8.00 - 8.30 Uhr und 12.15 - 14.00 Uhr
# Thema Klasse Lernbereich
1. Erlebnisraum Schulbiologiezentrum/biologischer Spaziergang

Diese Veranstaltung zum Kennenlernen unserer Einrichtung ist an keine Stoffeinheit und keine Altersgruppe gebunden. Wenn Sie mit uns einen Termin vereinbaren, können wir uns über den Inhalt verständigen. Der Möglichkeiten gibt es viele: Allgemeiner Rundgang, gezieltes Beobachten bestimmter Tiergruppen, Herausfinden und Bestimmen verschiedener Pflanzenarten oder die vorwiegend sinnliche Erkundung unserer Einrichtung. Diese Veranstaltung ist besonders für Kinder der Klasse 1 bei Erstbesuch und für Kinder mit Behinderung gut geeignet.

Monat: ganzjährigDauer: 3 - 4 Std.

1 bis 4 3
2. Natur im Wechsel der Jahreszeiten

Wir entdecken den Frühling, den Sommer, den Herbst und den Winter. Die Kinder spüren die veränderten Witterungsbedingungen, betrachten die Veränderungen an den Bäumen und Sträuchern, sammeln Blätter und Früchte. Die Kinder erhalten einen Einblick, wann und wie der Wechsel der Jahreszeiten erfolgt. Bei einer Exkursion können dann jahreszeitliche Besonderheiten an Tieren und Pflanzen beobachtet werden.

Monat: ganzjährigDauer: 3 - 4 Std.

1 bis 4 3
3. Die ersten Blumen im Frühjahr

Wir betrachten Frühblüher im Bild und im Original im Zimmer, um die Artenkenntnis zu erweitern. Danach beantworten wir die Frage: Warum können die Frühblüher schon so zeitig im Jahr blühen? Wir zeigen und benennen wichtige Teile einer Blütenpflanze, untersuchen die Nahrungsspeicher und entdecken Knollen, Zwiebeln und Rhizome als Speicherorgane. Die Schüler suchen im Schulbiologiezentrum und im Wald Frühblüher, beschreiben und benennen sie. Ein Arbeitsblatt wird gestaltet und ausgefüllt.

Mitzubringen: Farbstifte

Monat: März - MaiDauer: 3 - 4 Std.

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4.1. Vögel im Winter - Bau einer Futterglocke

Zunächst wird die Frage geklärt, worin die Beziehung zwischen Menschen und Vögeln besteht. Nach einem interessanten Film über heimische Vögel im Winter werden dann die ausliegenden Stopfpräparate bestimmt und der Bau einer Futterglocke wird vorbereitet und durchgeführt. Anschließend begeben sich die Kinder auf eine Wanderung, um Vögel zu beobachten und Volierenvögel mit Futter zu versorgen. Nach Rückkehr in das Zimmer können geeignete Futtermittel sortiert werden und ein Arbeitsblatt zeichnerisch bearbeitet werden.

Unkostenbeitrag: 0,60 €Mitzubringen: Schere, Farbstifte, Transporttüte

Monat: November - FebruarDauer: 3 - 4 Std.

1 bis 2 3
4.2. Nestbau und Aufzucht der Jungvögel

Nach einem Lehrfilm über die Aufzucht der Jungen beim Gartenrotschwanz, werden dann die einzelnen Abschnitte der Aufzucht benannt und in einem Arbeitsblatt eingetragen. Präparate heimischer Vögel werden bestimmt und dabei die Begriffe Zugvogel und Standvogel geklärt. Bei einer anschließenden Exkursion durch das Biologiezentrum und den Wald wird nach Wildvögeln Ausschau gehalten und Vögel der Einrichtung können gefüttert werden. Am Ende wird die Exkursion ausgewertet und es erfolgt eine Einteilung der Vögel nach Ihren Brutorten. Bei Bedarf kann ein weiterer Film über die Entwicklung im Ei während der Brut angesehen werden.

Monat: März - JuniDauer: 4 Std.

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5. Was wir beim Obsthändler kaufen können

Die Schüler lernen die Vielfalt des Obstes aus heimischen und exotischen Anbaugebieten kennen. Sie erfahren Wissenswertes über Züchtung, Benennung und Verwertung und ordnen das Obst verschiedenen Gruppen zu. Im Freiland werden heimische obstliefernde Pflanzen betrachtet und bei einem Besuch des Tropenhauses schauen wir uns Banane, Ananas u.a. an. Aus den Früchten wird ein Obstsalat zubereitet und gegessen. Ein abschließender Kurzfilm stellt aus einem Anbaugebiet tropische Nutzpflanzen vor. Diese Veranstaltung ist gut geeignet als Abschluss des Halb- oder Schuljahres.

Unkostenbeitrag: max. 1,50 €

Monat: ganzjährigDauer: 3 - 4 Std.

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6. Bäume im Herbst

Zunächst wird geklärt wann der Herbst beginnt und wie das festgelegt wird. Nach einem Gespräch über die Naturerscheinungen im Herbst, werden an Originalen die Teile eines Baumes, eines Blattes und einer Baumscheibe erkannt und benannt. Bei einer Wanderung im Außengelände des SBZ und im Wald werden Blätter und Früchte gesammelt. Die Namen der gesammelten Pflanzenteile werden dann im Zimmer wiederholt und gefestigt. Zum Abschluss wird die Zeichnung einer Birke vervollständigt und mit getrockneten Birkenblättern beklebt.

Mitzubringen: Folienhülle, Farbstifte, Alleskleber, Sammeltüte

Monat: Oktober - NovemberDauer: 3 - 4 Std.

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Wahlpflicht 2
7. Haustiere-, Nutz- und Heimtiere

Ausgehend von den Tieren, die einige Kinder daheim halten, werden die Begriffe Heim- und Nutztier erarbeitet. Anschließend wird geklärt, was man als Tierhalter unbedingt wissen und können muss. Dabei wird besonders die große Verantwortung hervorgehoben, die ein Tierhalter übernimmt. Wie muss gutes Tierfutter beschaffen sein und was heißt „artgerechte Unterbringung“? Im Zimmer werden dann noch Hausmäuse und der Goldhamster versorgt. Nach der Pause erfolgt die Exkursion zur Beobachtung und Versorgung weiterer Heim- und Nutztiere. Dabei kann besonders auf das Hausschwein und Haushuhn eingegangen werden. Zum Abschluss wird im Zimmer die Exkursion ausgewertet und Erkenntnisse werden schriftlich auf einem Arbeitsblatt festgehalten. Je nach Wunsch des Lehrers kann der Schwerpunkt des Unterrichts Heim- oder Nutztiere festgelegt werden.

Monat: ganzjährigDauer: 4 - 5 Std.

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8. Das Geheimnis der Obstblüte - Von der Blüte zur Frucht

Zu Beginn werden an einem Modell der Kirschblüte die Teile erkannt und benannt, damit der nachfolgende Lehrfilm „Von der Blüte zur Frucht“ verstanden wird. Bei der Auswertung kommen die Begriffe -> Bestäubung, Befruchtung und Reifung zu Sprache. Wichtige Begriffe werden auf einem Arbeitsblatt notiert. Daran anschließend erfolgt das Zerlegen einer Kirschblüte und das Aufkleben der Einzelteile in Form eines Blütendiagramms. Bei einer Exkursion durch das Gelände wird an Obstgehölzen Station gemacht. Es wird eine Beziehung zwischen Imkerei, Insektenhotel und Obstertrag erkannt. Am Ende erfolgt eine Auswertung und Zusammenfassung.

Mitzubringen: Folienhülle, Klebestift, breites durchsichtiges Klebeband (1,5 bis 2 cm)

Monat: April - MaiDauer: 4 Std.

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9. Unsere Zimmerpflanzen

Die Schüler lernen verschiedene Warm- und Kalthauspflanzen kennen und prägen sich deren Namen ein. Sie erfreuen sich an der Schönheit dieser Pflanzen und werden angeregt, ihr Klassenzimmer damit zu schmücken. Sie erfahren etwas über die Pflege dieser Pflanzen und führen einige Pflegemaßnahmen selbst durch. Sie gewinnen verschiedene Stecklinge und nehmen getopfte Pflanzen für das Klassenzimmer mit. Bitte Beutel mitbringen!

Unkostenbeitrag: 0,50 €

Monat: ganzjährigDauer: 3 - 4 Std.

3 Wahlpflicht 1
10. Unsere Getreidearten und deren Anbau

Die Schüler erkennen durch vergleichendes Betrachten, dass Getreide zur Familie der Gräser gehört. Sie lernen die Teile einer Getreidepflanze zu benennen. Anschließend werden mit der Lupe verschiedene Körnerarten betrachtet und beschrieben und als eigene Sammlung aufgeklebt. Danach wird das Getreide auf den Beeten betrachtet und Grundwissen zum Anbau vermittelt. Getreidefruchtstände werden vor Ort gesammelt und benannt und gleich danach wiederholt und gefestigt. Nach Rückkehr in den Unterrichtsraum werden wichtige Erkenntnisse zusammengefasst und auf einem Arbeitsblatt notiert. Beste Bedingungen für dieses Thema sind jeweils gegen Ende und unmittelbar zu Beginn eines Schuljahres gegeben!

Mitzubringen: Folienhülle, Alleskleber (2 bis 3 Tuben), durchsichtiges Klebeband

Monat: Juni - SeptemberDauer: 4 Std.

3 3
11. Getreideverarbeitung

Nach einem Unterrichtsfilm über die Getreideernte früher und heute werden die jeweiligen Arbeitsschritte der Ernte benannt. Auf einem Bild sieht man deutlich die Hauptteile eines modernen Mähdreschers und deren Funktion. Daran schließt sich die Aufteilung der Klasse in drei Arbeitsgruppen an:

  • Müesligruppe - Hafer,
  • Waffelgruppe - Weizen,
  • Malzkaffeegruppe - Gerste

Jede Gruppe stellt ein eigenes Produkt für die ganze Klasse her und ausgewählte Vertreter der Gruppe müssen in der Lage sein nach dem Verzehr vor allen Mitschülern einen exakten Bericht abzugeben.

Unkostenbeitrag: 1,00 €

Monat: ganzjährigDauer: 4 Std.

3 3
12. Lebensgemeinschaft Wald

Nach der Klärung des Begriffes „Lebensgemeinschaft Wald“ erfahren die Kinder mit Hilfe von Bildern und Präparaten welche Säugetiere man im Wald finden kann. Dabei werden Notizen angefertigt. Über die wichtigsten Tiere (Reh, Fuchs, Wildschwein) werden Kenntnisse zur Bezeichnung, Lebensweise und der Vermehrung vermittelt. Während einer anschließenden Waldwanderung wird die Schichtung des Waldes erklärt und die Artenkenntnis stark erweitert. Die gesammelten Pflanzenteile werden dann im Zimmer zur Wiederholung verwendet und wesentliche Kennnisse auf einem Arbeitsblatt festgehalten. Erste Einblicke zum Thema Nahrungskette werden gegeben.

Monat: Mai - NovemberDauer: 4 - 5 Std.

4 3
13. Entdeckungen an heimischen Gewässer

Nach dem Anschauen des Filmes über die Wasserspitzmaus werden Kenntnisse zur Nahrung und Angepasstheit (sehr vereinfacht!) dieser seltenen Art vermittelt. Dabei wird auch die Wichtigkeit des Gewässerschutzes besonders hervorgehoben. Anschließend suchen wir verschiedene Gewässer in der Nähe auf, um die Unterschiede zwischen Teich, Tümpel und See zu erkennen und sammeln dabei viele Pflanzen aus dem Uferbereich und aus dem Wasser selbst, um die Pflanzen anschließend sicher wiederzuerkennen. Nach einer Eiweisung in die Handhabung von Stereomikroskopen sollen die Schüler eine große Vielfalt von Kleinlebewesen aus unseren Gewässern sehen und selbst bestimmen. Die neuen Kenntnisse über Tiere und Pflanzen werden zum Abschluss auf einem Arbeitsblatt notiert.

Monat: Mai - SeptemberDauer: 4 - 5 Std.

4 3
14. Leben in verschiedenen Bodenschichten

Die Schüler erfahren sehr anschaulich woraus Boden besteht und welche Vorgänge zur Bodenbildung führen. In einem Videoausschnitt bestaunen die Schüler die Vielzahl der Bodenlebewesen und erkennen, wie wichtig sie für ein gesundes Bodenklima sind. Im Wald wird an verschiedenen Orten mit einem Erdbohrer das Bodenprofil gemessen. In der Streuschicht suchen die Schüler gruppenweise nach Bodentieren und bestimmen diese. Die Unterrichtsergebnisse werden auf einem Arbeitsblatt festgehalten.

Monat: März - NovemberDauer: 4 - 5 Std.

4 3
15. Der Igel

Die Schüler erfahren Wissenswertes über den Bau, die Lebensweise, den Lebensraum, die Fortpflanzung und Nahrung des Igels (Video, Tierpräparat, Bilder). Bei einer anschließenden Wanderung suchen die Kinder nach Objekten, die einen Bezug zum Igel haben (Verstecke, Nahrung, Feinde, etc.). Während des Rundganges werden auch Tiere des SBZ gefüttert. Nach Rückkehr in das Zimmer gestaltet sich jeder ein Blatt, das einen Igel im Herbstlaubhaufen darstellt.

Mitzubringen: Farbstifte, Alleskleber, Folienhülle

Monat: September - DezemberDauer: 3 - 4 Std.

1 Wahlpflicht 3
16. Die Wiese als Lebensraum

Zu Beginn wird geklärt was eine Wiese ausmacht, wie Wiesen historisch entstanden sind und welche Bedeutung sie haben. Anschließend wird per Video eine Feuchtwiese vorgestellt (Tiere, Pflanzen, Gefährdung). Bei der anschließenden Exkursion werden weitere Wiesenarten vorgestellt und der Versuch unternommen, mit Kescher und Becherlupe Insekten zu fangen und zu bestimmen. Ausgewählte typische Pflanzen werden gesammelt. Am Ende wird ein Wiesenpuzzle gelöst.

Monat: Ende Mai bis FerienbeginnDauer: 4 Std.

3 3
17. Die Kartoffel als Nutzpflanze

Die Schüler lernen die Herkunft der Kartoffel kennen und erfahren etwas über die Geschichte der Verbreitung, Verwendung, Inhaltsstoffe und Anbau. Sie gliedern die Kartoffelpflanze und benennen die Teile. Je nach Klassenstärke werden dann zwei oder drei Teilgruppen gebildet (Kartoffelsalat, Kartoffelpuffer, Kartoffeldruck) und entsprechende Produkte hergestellt. Nach dem Essen berichten einige Schüler über die Arbeit in den Gruppen.

Unkostenbeitrag: 1,00 €

Monat: September - NovemberDauer: 4 Std.

3 3
18. Wild-, Würz- und Heilpflanze in Gegenwart und Vergangenheit

Die Schüler klären zunächst, was die o.g. Begriffe bedeuten. Sie erfahren dann, wie sich das Wissen der Menschen über die Heilwirkungen entwickelte. Nach Bildung von zwei Gruppen, wird dann der Kräutergarten besucht und wichtige Pflanzen werden gesammelt und untersucht, während die andere Gruppe Kräuterquark, Tee und Schnitten zubereitet. Beide Gruppen wechseln. Nach dem Essen wird das Erlebte wiederholt und zusammengefasst.

Unkostenbeitrag: 1,00 €

Monat: Mai - SeptemberDauer: 4 Std.

2 bis 4 Wahlpflicht 2
19. Tiere in der kalten Jahreszeit/Weihnachtsbasteln (nach Wunsch)

Die Kinder erfahren, welchen Einfluss jahreszeitliche Veränderungen auf Nahrung und Verhalten der Tiere haben. Winterfell und dichtes Gefieder kann man sehen und fühlen. An vorwiegend originalen Objekten werden folgende Überwinterungsformen vorgestellt: Vogelzug, Winteraktive, Winterruhe, Winterschlaf, Kältestarre, Eier- und Larvenformen. Bei einer Exkursion durch den Winterwald suchen und bestimmen wir Spuren und Fährten der Tiere. Ein kurzes Video dient zur Zusammenfassung. Bei Bedarf kann diese Veranstaltung mit einer Weihnachtsbastelei verbunden werden

Unkostenbeitrag: 0,50 - 2,00 €

Monat: November - MärzDauer: 3 - 4 Std.

2 bis 4 zusätzliches Angebot
20. Insekten- Schmetterlinge

Einteilung und Merkmale, Lebensweise: Entwicklungsstadien eines Insekts, Nahrungsketten, Bedrohung (Artenschutz). Diese Veranstaltung wird nur durchgeführt, wenn im Tropenhaus eine Schmetterlingsschau stattfindet. Mikroskopisches Betrachten eines Flügels

Monat/Dauer: Während einer Schmetterlingsschau im Tropenhaus

4 Wahlpflicht 2

Vorbemerkung

Mit diesem Angebot möchten wir alle Biologielehrer/innen an Oberschulen und Gymnasien bei der Unterrichtsarbeit besonders unterstützen. Alle Themen sind an den derzeit gültigen sächsischen Lehrplänen ausgerichtet. Außer den Angeboten für den obligatorischen Unterricht und die Wahlpflichtbereiche bieten wir für Profilunterricht und Neigungskurse einige Inhalte an, die in der Vergangenheit auf reges Interesse stießen. Auch für Projektetage, Wandertage und fächerverbindenden Unterricht können sie hier sicher ein passendes Angebot vorfinden!
Alle Veranstaltungen bieten einen hohen Grad der Anschaulichkeit mit Naturobjekten und geben den Schülern Gelegenheit zur ruhigen Betrachtung, Untersuchung und Beobachtung.
Bei vielen Veranstaltungen werden die Klassen in Gruppen aufgeteilt und der begleitende Lehrer übernimmt Teilaufgaben bei der Durchführung des Unterrichts.

Anmeldezeiten

  • in der Vorbereitungswoche täglich von 8.00 - 14.00 Uhr
  • während des Schuljahres täglich von 8.00 - 8.30 Uhr und 12.15 - 14.00 Uhr
# Thema Klasse Lernbereich
1. Merkmale des Lebens – Einführung in das Fach Biologie

Nachdem ein Überblick über das Anliegen des Biologieunterrichts und wichtige Bereiche der Biologie gegeben wurde, erkunden die Schüler an lebenden Tieren und Pflanzen die Merkmale des Lebens. Sie arbeiten selbstständig in Gruppen nach gezielt gestellten Aufträgen, z.B. kann beim Füttern von Tieren das Lebensmerkmal Stoffwechsel erarbeitet werden. Der Kurs kann als Einführung oder Zusammenfassung des Stoffgebietes genutzt werden.

Monat: Besonders geeignet zu Beginn des SchuljahresDauer: 5 Std.

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2. Wirbeltierklasse – Säugetiere/Verhaltensbiologie

Nach einer anschaulichen Einweisung über die Abstammung und Systematik der Säugetiere, erfolgt die Einteilung der Klasse in zwei Gruppen. Bei einem gezielten Rundgang durch das Schulbiologiezentrum betrachtet eine Schülergruppe die verschiedenen Säugetiere im Freigelände. Sie haben ausreichend Gelegenheit durch Betrachten, Beobachten und Befühlen, Merkmale der verschiedenen Ordnungen der Säugetiere ganz konkret festzustellen. Die zweite Gruppe beobachtet an Hamster, Haus- und Rennmäusen angeborene und erlernte Verhaltensweisen (open-field-Versuch, Hochlabyrinth) Nachdem beide Gruppen in beiden Bereichen aktiv waren, werden anschließend die gewonnenen Erkenntnisse zusammengefasst und im Film kann noch der Geburtsvorgang bei Geparden beobachtet werden.

Monat: ganzjährigDauer: 5 Std.

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3. Wirbeltierklasse – Vögel

Nach einer Einführung zum Körperbau und den Leistungen des Vogelorganismus wird die Klasse geteilt. Eine Gruppe kann mit Präparaten heimischer Vögel und bei einer Waldexkursion die Artenkennnisse erweitern, während die 2. Gruppe Vögel in Gehegen und Volieren füttert und dabei beobachtet. Beide Gruppen wechseln. Zum Schluss werden die gewonnenen Erkenntnisse wiederholt und zusammengefasst.

Monat: ganzjährigDauer: 4 Std.

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4. Fische, Lurche, Kriechtiere

Die Schüler bekommen einige Vertreter der 3 Wirbeltierklassen vorgestellt. Sie erkennen bei einer Fischsektion den äußeren und inneren Bau der Fische. Dabei können auch Mikroskope verwendet werden (Kiemen, Schuppen). Eine zweite Gruppe lernt den Tierbestand des Aquarienhauses kennen und erhält die Möglichkeit Reptilien und Lurche aus nächster Nähe zu beobachten. Auch der Arten- und Naturschutz wird thematisiert. Den Fisch zur Sektion besorgen wir. Bitte teilen sie uns mit, ob sie einen oder zwei Fische benötigen -> wegen der Arbeit mit jeweils einer halben Klasse! Den Abschluss bildet ein Film über in Deutschland heimische Schlangen und deren Vermehrung.

Unkostenbeitrag: für einen Karpfen (Preis nach Gewicht) Gewünschte Anzahl angeben!

Monat: Ende September - Anfang MärzDauer: 5 Std.

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5. Unsere Haus- und Heimtiere
  • Unterschied Nutztier – Heimtier
  • Erläuterung der Begriffe „Zähmung“ und „Domestikation“
  • wichtige Eigenschaften von Wildtieren als Voraussetzung für die Domestikation
  • Beobachtung und Versorgung von Heim- und Nutztieren

Monat: gänzjährigDauer: 4 Std.

5 2
6. Artenreichtum der Pflanzen
  • Kurzer Überblick über die Geschichte der botanischen Gärten
  • Orientierung im Botanischen Garten Chemnitz
  • Warum und wie kann man Pflanzen ordnen?
  • Pflanzenfamilie Kreuzblütengewächse

Monat: Mai - JuniDauer: 4 Std.

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7. Blüte- Frucht- Verbreitung von Samen
  • Wiederholung – Bau der Blüte
  • Bestäubung und Befruchtung
  • verschiedene Fruchtformen: Steinfrucht, Kernfrucht, Beere, Nuss
  • Verbreitung von Samen und Früchten

Monat: ganzjährigDauer: 4 Std.

5 3
8. Heil- und Gewürzpflanzen
  • über die Entwicklung der Heilpflanzenlehre
  • Führung durch den Kräutergarten, evtl. herbarisieren (Presse mitbringen)
  • der Apfel als Heilpflanze
  • Lippenblüten als Heil- und Gewürzpflanze, Herstellen von Kräutertees, Kräuterquark mit Brot
  • Riechtest mit aromatischen Pflanzen

Monat: Mai - OktoberDauer: 4 Std.

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9. Was wir beim Obsthändler kaufen können

Die Schüler lernen die Vielfalt des essbaren Früchte aus heimischen und exotischen Anbaugebieten kennen. Sie erfahren Wissenswertes über Züchtung, Benennung, Verwertung und ordnen das Obst verschiedenen Gruppen zu. Im Freiland werden heimische obstliefernde Pflanzen betrachtet und bei einem Besuch des Tropenhauses schauen wir uns Banane, Ananas u.a. an. Aus den Früchten wird ein Obstsalat zubereitet und gegessen. Ein abschließender Kurzfilm stellt uns ein Anbaugebiet tropischer Nutzpflanzen vor.

Unkostenbeitrag: ca. 1,00 - 1,50 €

Monat: ganzjährigDauer: 4 Std.

5,6
Wandertag
3
Projektunterricht
10. Verhaltensbiologie

Nach einer gründlichen Einweisung über die Entwicklung der Ethologie, steht im Vordergrund dieses Kurse das Experiment mit lebenden Tieren bzw. das genaue Beobachten bestimmter Verhaltensweisen und das Anfertigen von Aufzeichnungen darüber. Auch menschliches Verhalten wird thematisiert. Auf Grund unserer vielfältigen Möglichkeiten können die Schüler sehr anschaulich Beispiele für angeborenes und erworbenes Verhalten bei unseren Tieren erleben. Die Schüler erkennen, dass zur Erforschung von Verhaltensweisen und deren Deutung sorgfältige Beobachtungen und gut durchdachte Experimente notwendig sind.

Monat: Geeignet für die letzten beiden SchulwochenDauer: 5 Std.

8 Zusatzangebot
11. Ökologisches Freilandpraktikum

Klasse 9: Stationsbetrieb mit drei Stationen:

  • Zonierung der Pflanzen am u. im Teich,
  • Biologische Wasseruntersuchung
  • Chemische Wassergüteuntersuchung (pH-Wert, O2- Gehalt/ Sättigung)

Klasse 11: Stationsbetrieb mit drei Gruppen:

  • morphologische Angepasstheiten von Pflanzen im Hochland von Mexiko (tropisch, trocken)
  • Erkundung und Erfassung von Neobiota im Gelände des bot. Gartens (teilweise invasiv)
  • Zeichnen mikroskopischer Angepasstheiten von Binse, Sonnentau und Königskerze

Unkostenbeitrag: 1,00 €

Monat: ganzjährigDauer: 4 Std.

9,11 2
12. Waldexkursion

Nach einer Einweisung über die Bedeutung, Nutzung und Gefährdung des Waldes lernen die Schüler bei einer Exkursion verschiedene Bereiche des Crimmitschauer Waldes und seine Pflanzen kennen. Sie erwerben Kenntnisse über die Wechselbeziehungen in der Lebensgemeinschaft Wald. Eine zweite Teilgruppe der Klasse übt sich im Bestimmen von Nadelbäumen im Gelände des botanischen Gartens mit Hilfe eines vereinfachten Bestimmungsschlüssels. Nachdem beide Gruppen die zwei Teilexkursionen erlebt haben, erfolgt eine Auswertung im Zimmer.
Bei Bedarf können Sammelbeutel und Lupe mitgebracht werden.

Monat: Ende März bis NovemberDauer: 4 - 5 Std.

6 2
13. Bestimmungsübung Kieferngewächse-Prüfungsvorbereitung

Bei der schriftlichen Abiturprüfung ist zumeist eine Pflanzenbestimmung mit dem „Rothmaler“ dabei. Um diese Aufgabe sicher lösen zu können, bieten wir praktische Übungen mit moderner Bestimmungsliteratur einiger Koniferen unseres Gartens an.

Monat: ab Mai bis Ende des SchuljahresDauer: nach Bedarf

10 Prüfungsvorbereitung
14. Zwei weitere Pflanzenfamilien
  • Wie schafft man Ordnung im Pflanzenreich?
  • über das Werk Carl v. Linne's
  • Wiederholung – Bau der Blüte –
  • von der Blüte zur Frucht (Bestäubung, Befruchtung, Reifung)
  • Exkursion zu systematischen Quartieren, Blüten zerlegen, Artenkenntnis, Bed. der Pflanzen
  • Arbeit mit einem einfachen Bestimmungsschlüssel

Monat: Ende Mai - Ende AugustDauer: 4 Std.

6 1
15. Biologische Gewässergütebestimmung

Zunächst wird die Notwendigkeit der Gewässergütebestimmung besprochen. Die Schüler erfahren, dass die Kleinlebewesen im Wasser die Funktion von Bioindikatoren haben und nach Erfahrungswerten im Saprobiensystem zusammengefasst sind. Dieses System wird erklärt.
Anschließend werden an stehenden und fließenden Gewässern Kleintiere gefangen, bestimmt und in einem speziellen Auswertungsbogen wird die Wassergüte ermittelt.

Monat: Mai - OktoberDauer: 4 Std.

6 Wahlpflicht 2
16. Chemische Gewässergütebestimmung

Die chemische Wasseruntersuchung wird der biologischen gegenübergestellt. Die Schüler erkennen, dass man durch die chemische Gewässergütebestimmung genaue Kenntnisse über chemische Inhaltsstoffe ermittelt. Da Wasseraufbereitung ein ökonomisches Problem ist, soll das bei der Wasserverwendung auch berücksichtigt werden. Anschließend werden an verschiedenen Gewässern Proben entnommen und der pH-Wert, Nitratgehalt und die O2-Sättigung werden ermittelt.

Monat: Mai - OktoberDauer: 4 Std.

7 bis 10 Projektunterricht
17. Ökologie der Tropenzone

Zunächst werden den Schülern zwei sehr unterschiedliche Lebensbereiche der Tropenzone mit Hilfe von Bildern vorgestellt -> feuchter immergrüner Regenwald im Amazonasbecken/ Trockengebiet des Hochlandes von Mexiko. Anschließend arbeiten zwei Teilgruppen in verschiedenen Gewächshausbereichen und lösen dort vorgegebene Aufgaben schriftlich und zeichnerisch. Nachdem beide Gruppen gewechselt haben, können im Zimmer noch mikroskopische Angepasstheiten gezeichnet werden -> Sonnentau, Binse, Königskerze

Mitzubringen: Zeichenblätter

Monat: ganzjährigDauer: 4 Std.

9 2
18. Pflanzenwelt des Mittelmeergebietes

Anhand von einigen Lichtbildern erhalten die Schüler einen Eindruck von der Pflanzenwelt und von den Landschaften um das Mittelmeer. Sie erfahren, dass das Landschaftsbild durch den jahrtausendelangen Einfluss der Menschen geprägt wurde. Auch archäologische Ausgrabungsstätten werden gezeigt. Anschließend arbeiten die Schüler in zwei Gruppen, die nach ca. 45 min wechseln.

  • Gruppe 1: Beobachtungen und Untersuchungen im Mediterranteil des Kalthauses und im Außenquartier mit Mittelmeerpflanzen (Arbeitsblatt)
  • Gruppe 2: Kennenlernen diverser Zitrusfrüchte als Neophyten: Zubereitung eines Zitrusfrüchtesalates (wird vom Lehrer der Klasse betreut)
6 Geographie
19. Flugfähigkeit im Tierreich
  • Warum sich das Fliegen entwickelt hat!
  • Welche Körperteile werden bei den verschiedenen Tieren als Flugorgan eingesetzt?
  • Welche Flugtechniken gibt es?

Dauer: 4 Std.

8,9,10 Profilunterricht,Neigungskurs
20. Flugfähigkeit - technisch umgesetzt
  • Welche physikalischen Prinzipien liegen den verschiedenen Flugmaschinen zugrunde?
  • Schwerpunkt – statischer Auftrieb/ Wir berechnen den Auftrieb von Wasserstoff.
  • Wie kann Wasserstoff hergestellt werden?
  • Die Entwicklung der Zeppelinluftfahrt

Monat/Dauer: 4 Std.

8,9,10 Profilunterricht,Neigungskurs
21. Die Entwicklung der Park- und Gartenarchitektur von der Antike bis zur Jetztzeit
  • vom Nutzgarten zum Ziergarten
  • Stilrichtungen: antik, chinesischer, französischer, arabischer, holländischer und englischer Gartenstil
  • Zitruspflanzen ein Sammelgebiet der Fürsten und Könige
  • Gestaltung von Parks in der Neuzeit

Unkostenbeitrag, wenn Zitrusfrüchte vorgestellt werden sollen

Monat/Dauer: 4 - 5 Std.

  Projektunterricht
22. Fleischfressende Pflanzen
  • die Sicht des Menschen auf diese Pflanzen
  • über die vier verschiedenen Fangmethoden (mit Beispielen: Einsatz audiovisueller Unterrichtsmitteln von Originalen
  • wir topfen uns eine solche Pflanze

Monat/Dauer: 3 Std.

  Projektunterricht
23. Bodenkundliches Praktikum

Je nach Wunsch, bieten wir ein vielfältiges Angebot, aus dem Sie auswählen können.

  • Bodenuntersuchungen:
    • Wasserrückhaltevermögen verschiedener Bodentypen
    • Porosität des Bodens
    • pH-Wert mit verschiedenen Methoden messen (elektronisch, Czensny- Ind., Zugabe von HCl)
    • Bau einer Dunkelfalle für Bodentiere
    • Aufschlämmversuch
    • Bodenprofile messen und beurteilen
  • Bodenleben:
    • Systematik der Bodenlebewesen und deren Bedeutung
    • Bestimmungsübungen von Bodentieren (Alkoholpräparate)
    • selbständig Bodentiere fangen und bestimmen
  • theoretische Unterweisungen:
    • Bodenbildungsprozesse (physikalisch., chemisch, biologisch)

Monat/Dauer: 2 - 4 Std.

9,10 Gymnasium Profilunterricht, Geographie
24. Biologische Probleme der Globalisierung

Nach der Begriffsklärung „Globalisierung“ werden Auswirkungen auf die verschiedenen Bereiche von Wirtschaft, Politik und im persönlichen Leben genannt. Anschließend erfolgt eine Eingrenzung auf das biologische Problem der Verfälschung von Flora und Fauna. Die Schüler erfahren Ursachen und Auswirkungen zunächst aus Video und Fachtext und gehen danach im Botanischen Garten selbst auf Suche nach Neozoen und Neophyten und füllen dabei eine Tabelle aus. Nach gemeinsamer Auswertung wird das Problem des internationalen Artenschutzes bedrohter Tierarten angesprochen. Der Artenschutzkoffer wird vorgestellt und damit viele vom Aussterben bedrohte Tierarten. Rückschlüsse zum persönlichen Handeln werden gezogen.

Monat/Dauer: 4 Std.

10 Oberschule Projektunterricht
Navigation